Aus- und Fortbildung im Institut für Interkulturelle Kommunikation e.V.



    Available courses

    Das IIK e.V. bietet im Präsenzunterricht und im Blended Learning eine breite Palette von Deutschkursen an den Standorten Jena und Erfurt an: Integrations- und Orientierungskurse, Alphabetisierungskurse, Erstorientierungskurse, A1-, A2-, B2- und C1-Kurse, berufsbezogene Sprachkurse, darunter spezielle Deutschkurse für ausländische Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und ausländisches Pflegepersonal. Ferner führt das IIK im Auftrag des BAMF Zusatzqualifizierungen für Lehrerinnen und Lehrer durch, die in den o.g. Kursen unterrichten. Ausländische Lehrerinnen und Lehrer werden im Auftrag des PAD fortgebildet.

    Umfangreiche Deutschkurse und adressatenspezifische Materialien sowie weitere professionelle Hilfen bietet das IIK kostenlos und weltweit auf seinen im IIK-Projektzentrum Ansbach entwickelten Projektwebportalen online an: 

    Deutsch für ausländische Ärzte, Apotheker und Zahnärzte

    Deutsch für ausländische Pflegekräfte

    Geschäftssprache Deutsch in den Bereichen Service, Marketing, Management

    Berufssprache im Reiseverkehr

    Nutzen Sie bitte auch diesen Zugang zu unseren Angeboten auf unserem IIK-Webportal: https://www.iik.de/videos !

    Diese Kurse werden in mehr als 80 Ländern intensiv genutzt und mit Zustimmung des IIK auch von anderen Bildungseinrichtungen in Deutschland und im Ausland adaptiert.

    Das IIK bietet darüber hinaus hier auf seinem Moodleportal spezielle Deutschkurse und Zusatzqualifizierungen für Lehrkräfte an. 

    Ferner stellt das Moodleportal für im IIK eingeschriebene Lehrkräfte und Lerner aktuelle Datenbanken zu Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache sowie zur interkulturellen Kommunikation bereit und informiert die Lehrenden über die aktuelle Digitalisierungsstrategie an den Standorten.

    Für Vorschläge und Hinweise Ihrerseits sind wir Ihnen dankbar.

    Künftig werden die digitalisierten Lehrmaterialien zweifellos eine noch größere Rolle spielen als bisher.

    Von besonderem Interesse sind dabei diejenigen Lehrwerke, die in ein Lernmanagementsystem eingebunden sind bzw. in ein trägerinternes LMS integriert werden können. Der vorliegende Kurs bietet einen Überblick über die für unsere Arbeit derzeit relevanten LMS-basierten Lehrwerke und digital verfügbaren Zusatzmaterialien sowie Vorschläge für deren Einbettung in ein virtuelles Klassenzimmer.

    Ferner informiert der Kurs über die im IIK verwendeten Videokonferenzsysteme und gibt Hinweise auf deren Installation und Nutzung.

    Gemäß § 18 Abs. 5 DeuFöV müssen Lehrkräfte, um in den Berufssprachkursen unterrichten zu können, ab dem 01.01.2022 eine Qualifikation zur Vermittlung berufsbezogener Deutschsprachkenntnisse vorweisen.

    Details dazu finden sich in der BAMF-Liste der anerkannten Hochschulabschlüsse und Fortbildungen für eine Direktzulassung als Lehrkraft in Berufssprachkursen ohne standardmäßige Zusatzqualifizierung ZQ BSK.

    Um die Ziele und Anforderungen an die Lehrkräfte in Berufssprachkursen möglichst effizient im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme umzusetzen, ist die neue Zusatzqualifizierung als kompetenzorientierte modulare Veranstaltung im Umfang von 80 Unterrichtseinheiten aufgebaut. Nach jedem Modul ist eine Praxiserprobungs- oder Reflexionsphase vorgesehen, um eine möglichst effektive Verzahnung zwischen Theorie und Praxis zu gewährleisten. Die Ergebnisse der Praxiserprobungs- und Reflexionsphasen sollen in einem Portfolio festgehalten werden, das begleitend zur Zusatzqualifizierung bearbeitet und spätestens nach Abschluss aller Module fertig gestellt werden soll.

    Im Rahmen der ZQ Berufssprachkurse im IIK wird den Lehrkräften hier ein Moodle-Kursraum zur Verfügung gestellt, in dem sie die für die effektive Vorbereitung und Teilnahme an dem Workshop notwendigen Materialien (Fachliteratur, Listen relevanter Internetressourcen, webbasierter Didaktisierungstools und moderner Lehrwerke, Arbeitsblätter und Kopiervorlagen) finden, aber auch die von ihnen im Laufe des Seminars erstellten Entwürfe (eigene Arbeitsblätter, Übungssequenzen, Plakate etc.) sammeln und sich darüber austauschen können. Dank der technischen Ausstattung der Institutsräumlichkeiten mit WLAN, interaktiven Whiteboards, Dokumentenkameras und Laptops können die Lehrkräfte die Inhalte und Ressourcen der Moodle-Plattform auch im Rahmen von Videokonferenzen (Google Meet, Zoom, BBB) aktiv nutzen. 

    Gemäß § 18 Abs. 5 DeuFöV müssen Lehrkräfte, um in den Berufssprachkursen unterrichten zu können, ab dem 01.01.2022 eine Qualifikation zur Vermittlung berufsbezogener Deutschsprachkenntnisse vorweisen.

    Details dazu finden sich in der BAMF-Liste der anerkannten Hochschulabschlüsse und Fortbildungen für eine Direktzulassung als Lehrkraft in Berufssprachkursen ohne standardmäßige Zusatzqualifizierung ZQ BSK.

    Um die Ziele und Anforderungen an die Lehrkräfte in Berufssprachkursen möglichst effizient im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme umzusetzen, ist die neue Zusatzqualifizierung als kompetenzorientierte modulare Veranstaltung im Umfang von 80 Unterrichtseinheiten aufgebaut. Nach jedem Modul ist eine Praxiserprobungs- oder Reflexionsphase vorgesehen, um eine möglichst effektive Verzahnung zwischen Theorie und Praxis zu gewährleisten. Die Ergebnisse der Praxiserprobungs- und Reflexionsphasen sollen in einem Portfolio festgehalten werden, das begleitend zur Zusatzqualifizierung bearbeitet und spätestens nach Abschluss aller Module fertig gestellt werden soll.

    Im Rahmen der ZQ Berufssprachkurse im IIK wird den Lehrkräften hier ein Moodle-Kursraum zur Verfügung gestellt, in dem sie die für die effektive Vorbereitung und Teilnahme an dem Workshop notwendigen Materialien (Fachliteratur, Listen relevanter Internetressourcen, webbasierter Didaktisierungstools und moderner Lehrwerke, Arbeitsblätter und Kopiervorlagen) finden, aber auch die von ihnen im Laufe des Seminars erstellten Entwürfe (eigene Arbeitsblätter, Übungssequenzen, Plakate etc.) sammeln und sich darüber austauschen können. Dank der technischen Ausstattung der Institutsräumlichkeiten mit WLAN, interaktiven Whiteboards, Dokumentenkameras und Laptops können die Lehrkräfte die Inhalte und Ressourcen der Moodle-Plattform auch im Rahmen von Videokonferenzen (Google Meet, Zoom, BBB) aktiv nutzen. 

    Gemäß § 18 Abs. 5 DeuFöV müssen Lehrkräfte, um in den Berufssprachkursen unterrichten zu können, ab dem 01.01.2022 eine Qualifikation zur Vermittlung berufsbezogener Deutschsprachkenntnisse vorweisen.

    Details dazu finden sich in der BAMF-Liste der anerkannten Hochschulabschlüsse und Fortbildungen für eine Direktzulassung als Lehrkraft in Berufssprachkursen ohne standardmäßige Zusatzqualifizierung ZQ BSK.

    Um die Ziele und Anforderungen an die Lehrkräfte in Berufssprachkursen möglichst effizient im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme umzusetzen, ist die neue Zusatzqualifizierung als kompetenzorientierte modulare Veranstaltung im Umfang von 80 Unterrichtseinheiten aufgebaut. Nach jedem Modul ist eine Praxiserprobungs- oder Reflexionsphase vorgesehen, um eine möglichst effektive Verzahnung zwischen Theorie und Praxis zu gewährleisten. Die Ergebnisse der Praxiserprobungs- und Reflexionsphasen sollen in einem Portfolio festgehalten werden, das begleitend zur Zusatzqualifizierung bearbeitet und spätestens nach Abschluss aller Module fertig gestellt werden soll.

    Im Rahmen der ZQ Berufssprachkurse im IIK wird den Lehrkräften hier ein Moodle-Kursraum zur Verfügung gestellt, in dem sie die für die effektive Vorbereitung und Teilnahme an dem Workshop notwendigen Materialien (Fachliteratur, Listen relevanter Internetressourcen, webbasierter Didaktisierungstools und moderner Lehrwerke, Arbeitsblätter und Kopiervorlagen) finden, aber auch die von ihnen im Laufe des Seminars erstellten Entwürfe (eigene Arbeitsblätter, Übungssequenzen, Plakate etc.) sammeln und sich darüber austauschen können. Dank der technischen Ausstattung der Institutsräumlichkeiten mit WLAN, interaktiven Whiteboards, Dokumentenkameras und Laptops können die Lehrkräfte die Inhalte und Ressourcen der Moodle-Plattform auch im Rahmen von Videokonferenzen (Google Meet, Zoom, BBB) aktiv nutzen. 

    Gemäß § 18 Abs. 5 DeuFöV müssen Lehrkräfte, um in den Berufssprachkursen unterrichten zu können, ab dem 01.01.2022 eine Qualifikation zur Vermittlung berufsbezogener Deutschsprachkenntnisse vorweisen.

    Details dazu finden sich in der BAMF-Liste der anerkannten Hochschulabschlüsse und Fortbildungen für eine Direktzulassung als Lehrkraft in Berufssprachkursen ohne standardmäßige Zusatzqualifizierung ZQ BSK.

    Um die Ziele und Anforderungen an die Lehrkräfte in Berufssprachkursen möglichst effizient im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme umzusetzen, ist die neue Zusatzqualifizierung als kompetenzorientierte modulare Veranstaltung im Umfang von 80 Unterrichtseinheiten aufgebaut. Nach jedem Modul ist eine Praxiserprobungs- oder Reflexionsphase vorgesehen, um eine möglichst effektive Verzahnung zwischen Theorie und Praxis zu gewährleisten. Die Ergebnisse der Praxiserprobungs- und Reflexionsphasen sollen in einem Portfolio festgehalten werden, das begleitend zur Zusatzqualifizierung bearbeitet und spätestens nach Abschluss aller Module fertig gestellt werden soll.

    Im Rahmen der ZQ Berufssprachkurse im IIK wird den Lehrkräften hier ein Moodle-Kursraum zur Verfügung gestellt, in dem sie die für die effektive Vorbereitung und Teilnahme an dem Workshop notwendigen Materialien (Fachliteratur, Listen relevanter Internetressourcen, webbasierter Didaktisierungstools und moderner Lehrwerke, Arbeitsblätter und Kopiervorlagen) finden, aber auch die von ihnen im Laufe des Seminars erstellten Entwürfe (eigene Arbeitsblätter, Übungssequenzen, Plakate etc.) sammeln und sich darüber austauschen können. Dank der technischen Ausstattung der Institutsräumlichkeiten mit WLAN, interaktiven Whiteboards, Dokumentenkameras und Laptops können die Lehrkräfte die Inhalte und Ressourcen der Moodle-Plattform auch im Rahmen von Videokonferenzen (Google Meet, Zoom, BBB) aktiv nutzen. 

    Gemäß § 18 Abs. 5 DeuFöV müssen Lehrkräfte, um in den Berufssprachkursen unterrichten zu können, ab dem 01.01.2022 eine Qualifikation zur Vermittlung berufsbezogener Deutschsprachkenntnisse vorweisen.

    Details dazu finden sich in der BAMF-Liste der anerkannten Hochschulabschlüsse und Fortbildungen für eine Direktzulassung als Lehrkraft in Berufssprachkursen ohne standardmäßige Zusatzqualifizierung ZQ BSK.

    Um die Ziele und Anforderungen an die Lehrkräfte in Berufssprachkursen möglichst effizient im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme umzusetzen, ist die neue Zusatzqualifizierung als kompetenzorientierte modulare Veranstaltung im Umfang von 80 Unterrichtseinheiten aufgebaut. Nach jedem Modul ist eine Praxiserprobungs- oder Reflexionsphase vorgesehen, um eine möglichst effektive Verzahnung zwischen Theorie und Praxis zu gewährleisten. Die Ergebnisse der Praxiserprobungs- und Reflexionsphasen sollen in einem Portfolio festgehalten werden, das begleitend zur Zusatzqualifizierung bearbeitet und spätestens nach Abschluss aller Module fertig gestellt werden soll.

    Im Rahmen der ZQ Berufssprachkurse im IIK wird den Lehrkräften hier ein Moodle-Kursraum zur Verfügung gestellt, in dem sie die für die effektive Vorbereitung und Teilnahme an dem Workshop notwendigen Materialien (Fachliteratur, Listen relevanter Internetressourcen, webbasierter Didaktisierungstools und moderner Lehrwerke, Arbeitsblätter und Kopiervorlagen) finden, aber auch die von ihnen im Laufe des Seminars erstellten Entwürfe (eigene Arbeitsblätter, Übungssequenzen, Plakate etc.) sammeln und sich darüber austauschen können. Dank der technischen Ausstattung der Institutsräumlichkeiten mit WLAN, interaktiven Whiteboards, Dokumentenkameras und Laptops können die Lehrkräfte die Inhalte und Ressourcen der Moodle-Plattform auch im Rahmen von Videokonferenzen (Google Meet, Zoom, BBB) aktiv nutzen. 

    In Deutschland herrscht ein beträchtlicher Pflegenotstand, der ohne ausländische Pflegekräfte nicht zu beenden ist. 

    Gebraucht werden diese Pflegekräfte nicht nur in Pflegeheimen und Kliniken, sondern auch im der häuslichen Pflegebereich.

    Zur Unterstützung bei der Gewinnung ausländischer Pflegekräfte wurde 2019 u.a. die "Deutsche Fachkräfteagentur für Gesundheits- und Pflegeberufe" (DeFa) gegründet. Die DeFa (https://www.defa-agentur.de/) unterstützt Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Agenturen durch Übernahme der Antragsaufbereitung für die deutschen Verwaltungsverfahren, die für die Berufsanerkennung und Einreise von Pflegekräften nach Deutschland notwendig sind. 

    Damit die ausländischen Pflegekräfte schnell in den deutschen Arbeitsmarkt integriert werden können, müssen sie vor oder während ihrer Tätigkeit sprachlich aus- und fortgebildet werden. Diesem Ziel dienen die berufssprachlichen Kurse des IIK e.V., in denen auch das IIK-Sprachlernportal IMED-KOMM http://www.imed-komm.eu/ zum Einsatz kommt.

    Weitere aktuelle Lehr- und Lernmaterialien zur berufssprachlichen Aus- und Fortbildung im Pflegebereich werden nun auch im Moodle-Pflegeportal des IIK bereitgestellt.

    Webinar zur effektiven Arbeit im virtuellen Klassenzimmer - Bereich Deutsch als Zweitsprache im Erwachsenenunterricht

    Ziel des Integrationskurses ist die Förderung der Integration von Migrantinnen und Migranten im Sinne gesellschaftlicher Teilhabe und Chancengleichheit.

    Weiterhin soll in einer Auseinandersetzung mit der Kultur, der Geschichte, mit den politischen Werten der Verfassung, mit der Rechtsordnung und den politischen Institutionen des demokratischen Rechtsstaates der positive Umgang mit der neuen Lebenswelt gefördert werden.

    Gute Deutschkenntnisse und Kenntnisse des Rechts- und Gesellschaftssystems sind ein unabdingbares Instrument, dem Ziel der gleichberechtigten Teilhabe und Chancengleichheit näher zu kommen. Gute Sprachkenntnisse steigern die Chancen zur Integration in den Arbeitsmarkt und sind die Grundlage für eine erfolgreiche Bildungskarriere. Der Integrationskurs strebt daher ausreichende Sprachkenntnisse an, wie sie mit dem Niveau B1 – der ersten Stufe der selbstständigen Sprachverwendung – auf der Skala des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) beschrieben sind. Die lebensweltbezogene Sprachvermittlung im Integrationskurs bildet damit eine gute Basis für die weiteren Schritte zur beruflichen Integration.

    Ab 01.10.2020 tritt eine neue Matrix der Zulassungskriterien für Lehrkräfte in Integrationskursen (§15 IntV) in Kraft. Details dazu finden Sie im Ordner "Aktuelles Jena" auf unserer Webseite (https://www.iik.de/aktuelles-jena).


    Aufgabe des Alphabetisierungskurses ist es, die Teilnehmenden innerhalb von maximal 1300 Unterrichtseinheiten (UE) dem Ziel der funktionalen Alphabetisierung möglichst nah zu bringen und gleichzeitig Deutschkenntnisse zu vermitteln.

    Für die Integration schriftunkundiger Migrantinnen und Migranten erfüllen die Alphabetisierungskurse eine bedeutende Rolle. Erst die Beherrschung der Schriftsprache und das Vorhandensein grundlegender Sprachkenntnisse in Kombination mit elementaren Fertigkeiten der Grundbildung ermöglichen eine echte Teilhabe an der deutschen Gesellschaft. Bedeutsam ist der Erwerb dieser Kompetenzen aber nicht nur für die Teilnehmenden selbst, sondern auch für deren Kinder. Indem die Eltern Zugang zur (Schrift)Sprache erhalten, sind ihnen erheblich mehr Möglichkeiten gegeben, die eigenen Kinder zu fördern.



    Der Orientierungskurs ist als ein Angebot an alle Zugewanderten zu verstehen, sich auf ein näheres Kennnenlernen des deutschen Staates und der deutschen Gesellschaft einzulassen und in einen positiven Dialog einzutreten, der den Weg für das längerfristige Ziel der Integration in Deutschland ebnet.

    Diese Einschätzung der Bedeutung von Orientierungswissen für den Integrationsprozess wird im Integrationskurskonzept aufgenommen: „Kenntnisse grundlegender Werte der Gesellschaft sowie Kenntnisse der Rechtsordnung, Geschichte und Kultur wie auch der politischen Institutionen in Deutschland erleichtern das Zurechtfinden in der neuen Gesellschaft und schaffen Identifikationsmöglichkeiten“.



    Flucht geht in der Regel mit massiven physischen und psychischen Belastungen einher.  Wie sich ein Leiden entwickelt und ob sich traumabezogene Symptome ausbilden, hängt im besonderen Maße davon ab, welche Erfahrungen Geflüchtete nach der Flucht im Aufnahmeland machen.

    In der additiven Zusatzqualifizierung „Lernschwierigkeiten im Unterricht mit Schwerpunkt Trauma“ sollen die Lehrkräfte der Sprachkurse für den Umgang mit traumatisierten Kursteilnehmenden und damit verbundenen Lernschwierigkeiten sensibilisiert werden. Sie können Hilfsmittel für einen traumasensiblen und auf diese Weise effektiveren Unterricht sowie Strategien der Selbstfürsorge, der kollegialen Beratung und der Verweisberatung erwerben. Durch dieses Angebot erhalten Lehrkräfte die Möglichkeit, das nötige Wissen und die Kompetenz für einen traumasensiblen Unterricht zu erwerben. Die Lehrkräfte sollen potenzielle Herausforderungen im Gruppenprozess erkennen, mögliche Lösungswege entwickeln, in individuellen Krisensituationen angemessen reagieren und das Unterrichtsgeschehen lenken können. Die ZQ umfasst 32 UE Präsenzphase und 10 UE Selbstlernphase, die sich in fünf Module aufteilen. 

    Theoretische Grundlagen

    1. Erkennen von Traumatisierungen und Traumafolgen
    2. Traumasensibler Unterricht und Umgang mit Lernschwierigkeiten
    3. Kursteilnehmenden- und Verweisberatung
    4. Maßnahmen zur Selbstfürsorge, kollegialen Beratung und Unterstützung der Lehrkräfte

    Für eine gelingende Integration in das gesellschaftliche Leben und insbesondere in den Arbeitsmarkt ist Sprache der entscheidende Faktor. Gute Sprachkenntnisse ermöglichen den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, die Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern, die fachgerechte Ausführung von Arbeiten, die Wahrnehmung eigener Interessen gegenüber Vorgesetzten und vieles mehr. Für die meisten Tätigkeiten in arbeitsweltlichen Kontexten sind gute sprachliche Kompetenzen also zwingend erforderlich. Um Zugewanderten die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit zu ermöglichen, die ihrem Qualifikationsniveau und ihren Möglichkeiten entspricht, fördert die Bundesrepublik Deutschland Sprachkurse – zunächst als Integrationskurs nach § 43 AufenthG mit überwiegend alltagskommunikativen und sehr viel weniger mit arbeitsweltlichen Lernzielen und dann weiterführend als Berufssprachkurse nach § 45a AufenthG zur Aufnahme einer Tätigkeit bzw. zur Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf. Das Basisangebot der Integrationskurse des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und die darauf aufbauenden Kurse der berufsbezogenen Deutschsprachförderung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) bilden zusammen das Gesamtprogramm Sprache (GPS). Beide Sprachförderangebote werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) administriert und in regelmäßigem Austausch zwischen BMI, BMAS und BAMF kontinuierlich weiterentwickelt.     (telc Language tests: Berufsbezogene Deutschsprachförderung LERNZIELE)

    Der Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf dienen die berufssprachlichen Kurse des IIK e.V., in denen auch das IIK-Sprachlernportal MIG-KOMM zum Einsatz kommt.